Leben ist manchmal sehr herausfordernd. Ich weiß das, ich hatte ein paar existenzielle Lebenskrisen. Was ich gelernt habe: Egal wie schwierig die Umstände, ich kann lernen, anders damit umzugehen. Man muss sich das Leben nicht zur Hölle machen.
Hier sieben Impulse für den Weg aus dem tiefen Loch. Das ist kein Text für Menschen, bei denen gerade alles in Butter ist. Das ist für dich wenn du es gerade schwer hast. Du bist nicht allein damit. Auch wenn es manchmal so aussieht.
- Krisen sind normal. Viele reden nicht darüber daher denken wir manchmal, andere hätten es besser. Warum werde ICH so hart geprüft?! rufen wir verzweifelt gen Himmel? Aber schwere Krisen haben fast alle irgendwann im Leben. Wir sind hier schließlich nicht im Urlaub.
- Jeder trägt seinen Rucksack. Vielleicht beneidest du andere, die es scheinbar leicht im Leben haben. Glaub mir: Die haben nur andere Themen als du. Jeder hat seine eigenen Lernaufgaben. Was für dich leicht aussieht, ist für andere schwer und umgekehrt. Vergleiche dich nicht.
- Die Ursachen liegen nicht immer in der eigenen Biografie. Sie können auch aus anderen Inkarnationen, dem Familiensystem oder der Ahnenreihe stammen. Oder rein gesundheitlicher Natur sein. Manche finden vor allem im Kopf statt, andere im Körper.
- Die genaue Geschichte ist nicht so wichtig. Das Leben kennt unendlich viele Leidensgeschichten aber die Ursache ist immer die gleiche. Es gibt nur einen Schmerz: die Trennungsillusion. Das Gefühl, von Gott oder von der Quelle abgespalten zu sein. In dieser Illusion wurzeln Mangel, Einsamkeit und Angst.
- Schmerz ist im Leben unvermeidlich. Leiden ist eine Wahl. Leiden heißt, ich will es anders und kämpfe gegen die Gegenwart. Kann man so machen, muss man nicht. Denke anders, richte dich anders aus, fülle deinen Tag mit Erfreulichem. Das Leben schenkt dir immer mehr von dem was schon da ist.
- Tun was geht. Akzeptieren, was nicht geht. Das klingt einfach aber ist die mächtigste Sache der Welt. So wirst du zum Flusskiesel der nicht gegen die Strömung ankämpft sondern geschmeidig mitkullert wenn der Strom des Lebens ihn woanders hin bewegt.
- Im Vertrauen bleiben. Vertrauen ist nicht Hoffnung oder Erwartung. Die können enttäuscht werden. Vertrauen ins Leben kennt keine Enttäuschung denn dieses Vertrauen ist Akzeptanz dessen was ist. Dieses Vertrauen kann mit allem umgehen was geschieht denn es kann nichts geschehen, was nicht aus der Ganzheit kommt die du bist.
Stell dir vor du bist ein Klavier mit 88 Tasten. Manchmal spielt das Leben Harmonien darauf und manchmal recht schräge Töne. Du nimmst alle an und alle sind dir gleich wertvoll denn die 88 Tasten erlauben alles was mit den 88 Tasten eben geht. Unendliche Vielfalt in der Ganzheit.







